Samstag, 1. April 2017

Serie K: Validierung zur homöopathischen Arznei

Samuel Hahnemann (1755 - 1843), Pionier der homöopathischen Medizin

Samuel Hahnemann (1755 - 1843), Pionier der homöopathischen Medizin

Probandin beim Einnehmen der miniaturisierten Kraftaufnehmer der Serie K

Probandin beim Einnehmen der miniaturisierten Kraftaufnehmer der Serie K

Roentgenbild zur Ursachenforschung der Schluckbeschwerden

Roentgenbild zur Ursachenforschung der Schluckbeschwerden

Serie K liegt schwer im Magen

Serie K liegt schwer im Magen

„Similia similibus curentur“ - Ähnliches soll durch Ähnliches geheilt werden. Basierend auf dem Ähnlichkeitsgesetz des sächsischen Arztes Samuel Hahnemann (1755 – 1843) befinden sich die Kraftaufnehmer der Serie K im Validierungsverfahren zur Anwendung als homöopathisches Arzneimittel, um Schluckbeschwerden und Verdauungsprobleme zu heilen.

Ein Kraftsensor als Heilmittel? Auslöser zu dieser wahnwitzig erscheinenden Idee war eine Entwicklungskooperation zwischen dem GTM-Team und einem großen deutschen medizinischen Forschungsinstitut: Mit einem Kraftsensor war die Darmaktivität zu messen. Zu diesem Zweck mussten die Probanden eigens die für diese Anwendung miniaturisierten Sensoren verschlucken, um sie nach einigen Stunden auf natürlichem Wege wieder auszuscheiden. Unter der Kontrolle des Ärzteteams berichteten die Probanden in einer auffallenden und statistisch relevanten Häufigkeit von Problemen und Krankheitssymptomen. Zu Beginn wurden häufig „Schluckbeschwerden beim Einnehmen“ genannt, im späteren Verlauf wurden dann Gefühle beschrieben wie „liegt wie ein Stein im Magen“.

Ein Mitarbeiter des Ärzteteams, ausgebildet am Lehrstuhl für komplementäre und integrative Medizin der Universität Zürich, erkannte die Chance, aus den Sensoren ein homöopathisches Heilmittel zu generieren - Ähnliches soll durch Ähnliches geheilt werden.

Die Validierung von homöopathischen Arzneimitteln durchläuft nach Hahnemann mehrere Phasen. Zunächst wird an gesunden Probanden die Auswirkung der Arznei in verhältnismäßig hoher Konzentration getestet - hier an reinen, hochkonzentrierten Kraftaufnehmern. Die auftretenden Symptome müssen dann detailliert dokumentiert werden – dies war vom Ärzteteam im Rahmen der Projektabwicklung bereits erfolgt.

Es galt nun, aus einem Kraftsensor eine potenzierte Lösung zu entwickeln. Nach dem von Hahnemann entwickelten Potenzierungsverfahren wurde aus dem sublimierten Sensor durch Maschinenverschüttlung eine C30-Potenz hergestellt (Mischungsverhältnis 1 : 1060, entspricht etwa einem Kraftaufnehmer der Serie K in Milliarden von Galaxien).

Im nächsten Schritt fand die bereitete Lösung als „vi sensorem Serie K“ Eingang in den Katalogen der „primären“ Materiae Medicae – den Symptomesammlungen. Die Symptome sind in diesen Katalogen entsprechend ihrer Lokalisation des Auftretens angeordnet, um ein einfaches Auffinden zu gewährleisten. Beispielsweise findet man die Symptome von Schluckbeschwerden nach Constantin Hering (1800 – 1880) unter Kapitel 15: „Beschwerden vor, während und nach dem Essen und Trinken“. Homöopathisch ausgebildete Mediziner können nun an Hand der beim kranken Patienten festgestellten Symptome („liegt schwer im Magen, wie ein Stein“) die beste verfügbare Arznei zur Heilung auswählen und anwenden.

Bei homöopathischen Arzneimitteln erfolgt nach Hahnemann schlussendlich noch die Verifikation. Klinisch-homöopathische Praxiserfahrungen werden in die sogenannte „sekundäre“ Materia Medica eingearbeitet. Wie gut hat das Mittel geholfen? Gab es weitere Nebenwirkungen? Erst durch diese geschilderten Erfahrungen wird die Arznei in ihrer Zuverlässigkeit gesichert und die Praktikabilität verbessert. Die Kraftaufnehmer der Serie K befinden sich nun in dieser Verifikationsphase, alle Anzeichen deuten auf eine sehr positive Beurteilung nach der Testphase.

Vorbestellungen und Reservierungen zu dem homöopatischen Heilmittel „vi sensorem Serie K“ werden etwa ab Mitte des Jahres möglich sein.

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