Betriebsfestigkeit mit Radlastsensoren

Radlastsensor Serie RLS

Radlastsensor Serie RLS

Mehrkomponenten-Messverstärker Serie MCMpro

Mehrkomponenten-Messverstärker Serie MCMpro

RLS im Prüfstand

RLS im Prüfstand

RLS im Salznebel

RLS im Salznebel

ZWARP

ZWARP

Für die Untersuchung der Betriebsfestigkeit von Achskomponenten, Fahrzeugbauteilen, Karosserien und Rädern stellt GTM eine Reihe von Mehrkomponentensystemen zur Verfügung, die speziell auf die Anforderungen des jeweiligen Prüfstandes abgestimmt sind. Auf Grund ihres Einsatzgebietes werden die Mehrkomponentensysteme als Radlastsensoren bezeichnet, wobei auch die Bezeichnungen „Radmessnaben“, „Messräder“ und das englische „wheel force sensor“ verwendet werden.

Über die Kontaktfläche des Reifens mit der Fahrbahn werden beim Fahren Lasten eingeleitet. Es wirken zum Teil große Kräfte und Momente über das Rad auf die Karosserie. Bei den ursprünglichen Lasten handelt es sich im Wesentlichen um die durch das Fahrzeuggewicht hervorgerufene Radaufstandskraft, die bei Kurvenfahrten eingeleitete Seitenkraft und nicht zuletzt die Bremskraft. Intelligente Prüfstände helfen, die Betriebsfestigkeit betroffener Bauteile kostengünstig nachzuweisen. Für diese Prüfstände werden dauerfeste Radlastsensoren benötigt, um mit hoher Präzision die eingeleiteten Lasten zu kontrollieren.

Die GTM-Radlastsensoren sind Mehrkomponentensysteme, die den eingeleiteten Kraftvektor messen. Bei statischer Bestimmtheit erfolgt dies beispielsweise mit drei Zweikomponentenaufnehmern, da die mathematische Minimalforderung zur vollständigen Kraftvektorbeschreibung theoriegemäß sechs Kanäle sind. Eine Erhöhung der Kanalanzahl und damit das Verlassen der statischen Bestimmtheit kann durchaus in solchen Fällen Vorteile bieten, wenn Vorzugsrichtungen oder Hauptbelastungsrichtungen vorliegen. Es ist also für die jeweilige Anwendung die bestmögliche Kanalanzahl auszuwählen. Für den Anwender selbst ist die ursprüngliche Kanalanzahl weniger bedeutend, da durch Matrixoperationen im Messverstärkersystem MCMpro die Eingangssignale auf Kräfte und Momente im kartesischen Koordinatensystem umgerechnet werden.

Wichtiger für den Anwender ist, dass die Radlastsensoren auch dem jeweiligen Bremsenbauraum und den Prüfstands-Krafteinleitungsteilen angepasst werden. Adaptionen zu allen gängigen Nabenlochkreisen sind in der Regel problemlos möglich. Hinsichtlich der Werkstoffauswahl können die Radlastsensoren in Leichtbauweise beispielsweise aus hochfesten Aluminiumlegierungen oder aber auch aus salznebelbeständigem Edelstahl für den Einsatz unter extremen klimatischen Bedingungen hergestellt werden.

Neben der Betriebsfestigkeitsuntersuchung von Achsen und Karosserien sind die Radlastsensoren auch geeignet, um in Prüfständen die Betriebsfestigkeit von Rädern nachzuweisen. Ausführungen für zweiaxiale Räderprüfstände (ZWARP) oder Bremsscheibenprüfstände (BSP) eignen sich für verschiedene Betriebslasten-Nachfahrversuche, beispielsweise für Limousinen oder Geländewagen.

Die Radlastsensoren selbst sind immer für einen dauerfesten Betrieb ausgelegt, der um ein Vielfaches höher liegt als die Lebensdauer eines Fahrzeugrades.

Die Radlastsensoren werden im GTM-eigenen Kalibrierlabor für Mehrkomponenten Kraft und Moment kalibriert. Durch die Akkreditierung nach DIN EN ISO 17025 ist die Rückführung auf staatliche Normale gewährleistet.

Hier können Sie das Prospekt Radlastsensor Serie RLS als PDF auf ihren Rechner herunterladen.