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Royaler Kaffeegenuss von GTM

Royaler Kaffeegenuss von GTM

Die Seeheimer Weide: unschätzbarer Fundort enzymatischer Ausscheidungen

Die Seeheimer Weide: unschätzbarer Fundort enzymatischer Ausscheidungen

Gewöhnliche Kaffeebohnen - Kaffee feingemahlen - Tafelgepresster Premiumkaffee

Gewöhnliche Kaffeebohnen - Kaffee feingemahlen - Tafelgepresster Premiumkaffee

Kaffeezubereitung ist eine Wissenschaft für sich – die vielfältigen Kulturen unserer Erde haben unzählige Sitten und Rituale zur Kaffezubereitung entwickelt. Allen gemeinsam ist das Streben nach dem perfekten, vollaromatischen Kaffeegenuss. GTM stellt nun mit einem eigens entwickelten Verfahren eine Gourmetlösung vor, die in Sachen Wertigkeit, Aroma, ökologischer Bilanz und geringen Beschaffungskosten einen Meilenstein darstellt.

Der teuerste Kaffee der Welt „Kopi Luwak“, ein vollmundiger Kaffee mit erdigem Geschmack und Untertönen von Dschungel und Schokolade, war das Entwicklungsziel der neuen GTM-Kaffeekreation. Kopi Luwak-Kaffeebohnen werden von Hand aus den Exkrementen der frei lebenden Schleichkatzenart Paradoxurus hermaphroditus (Fleckenmusang) gelesen. Fleckenmusangs fressen die Kaffeekirschen und scheiden sie auf natürlichem Wege wieder aus. Die Kaffeebohnen werden im Verdauungstrakt der Tiere einer Fermentation durch Enzyme ausgesetzt, welche die Geschmackseigenschaften ändert. Nur rund 230 kg können auf diese Art jährlich produziert werden, der Preis der edlen Kaffeebohnen liegt bei etwa 300 Euro pro Pfund.

Der Entwicklung des nun von GTM vorgestellten Verfahrens ging ein kleines Missgeschick voran: beim alljährlichen Sommerfest der Belegschaft im Naturschutzgebiet „Seeheimer Weide“ erfolgte durch eine Unachtsamkeit des Cateringservice die Verunreinigung einiger Kaffeetassen mit den Aromen der dort weidenden Rinder – ein unbeschreibliches Geschmackserlebnis, ähnlich dem Kopi Luwak, war die Folge. Grund ist die besondere Kräuterzusammensetzung im Weidegebiet, das unmittelbar an das Fimrengelände in Bickenbach anschließt. Die Kräuter bewirken, dass die Ausscheidungen der Rinder die gleiche Enzymfermentation bei den Kaffeebohnen auslöst wie bei der Schleichkatzenart. Das Weidegebiet wurde erst vor wenigen Jahren mit großem Aufwand renaturiert, um nun mit der biologischen Rinderbeweidung die Regeneration und Neuentwicklung von gefährdeten Biotopen voran zu treiben.

„Schuster bleib bei deinem Leisten“ – getreu diesem Motto wurden die Sommerfestteilnehmer zur Verschwiegenheit über die würzige Entdeckung verdonnert, um in den folgenden Monaten ein hochwertiges und reproduzierendes Verfahren zur Gewinnung des aromatischen Kaffeegenusses zu entwickeln. Neben der Kernkompetenz der GTM, die Präzisions-Kraftmesstechnik, kommen aktuelle Methoden zur Ermittlung ambienter Einflüsse zur Anwendung: mittels 30 geostationärer Satelliten des GPS-Systems Galileo wird die lokale Höhe, der Luftdruck und die Luftfeuchtigkeit bis in den Nanobereich genau bestimmt. Über die erprobten und bereits vor langem patentierten Biegegelenkfedern wirkt die Anpresskraft bei der Formpressung der Kaffebohnen frei von jeglichen Querkräften oder Biegemomenten – ein Garant für die hohe Konstanz der Aromenkonzentration.

Aber wieso werden die Kaffebohnen formgepresst? Ausgangsbasis der Pressbohnen sind Arabica- oder Robusta-Kaffesorten gewöhnlicher Qualität. Diese werden nach der Röstung feingemahlen und mit den Aromaauscheidungen der Rinder von der Seeheimer Weide gründlich vermischt, anschließend in einem geheimen Fermentationsprozess gereift, um sie dann in den Kraftmesseinrichtungen des GTM-Kalibrierlaboratoriums in leicht portionierbare Form zu pressen. Vorbild für die Pressform sind Tafelschokoladen, die Sollbruchstellen in Längs- und Querrichtung ermöglichen die perfekte Portionierung der veredelten Kaffeebohnen für den Aufguss jeweils einzelner Tassen Kaffee. Aus ökologischen Gründen wurde bewusst auf eine Kunststoff-Umverpackung, die heute bei modernen Kaffekapseln üblich ist, verzichtet.

Die gepressten Kaffeebohnen können in allen Kaffemaschinen mit Mahlwerk verwendet, aber auch in herkömmlichen Filterkaffemaschinen oder bei manuellen Handaufgussverfahren eingesetzt werden. Das Bindemittel der gepressten Kaffebohnen sind nämlich einzig die natürlichen Aromenbestandteile der Rinderausscheidungen, die sich in wenigen Sekunden im heißen Wasser auflösen und verteilen, um dem unbeschwerten und royalen Kaffegenuss zu dienen.

Die Herstellung der Kaffebohnen im Kalibrierlaboratorium der GTM läuft seit geraumer auf Hochtouren, die ersten Warenlieferungen sind im Laufe der kommenden Wochen geplant.