GTM präsentiert neue Biosensoren zur Beschleunigungsmessung

Schaumartige Grenzschicht schon bei wenigen „g“ Beschleunigung

Schaumartige Grenzschicht schon bei wenigen „g“ Beschleunigung

Beschleunigungssensor während der Kalibrierung auf elektrodynamischen Shaker

Beschleunigungssensor während der Kalibrierung auf elektrodynamischen Shaker

Baureihe der neuen Biosensoren zur Beschleunigungsmessung

Baureihe der neuen Biosensoren zur Beschleunigungsmessung

Beschleunigungssensoren in MEMS-Ausführung

Beschleunigungssensoren in MEMS-Ausführung

Die hochgenaue Erfassung von Beschleunigungen gewinnt beim Messen dynamischer Kräfte immer mehr an Bedeutung. Grund genug für das Bickenbacher Expertenteam von GTM, eine eigene Sensorenbaureihe zur Messung von Beschleunigungen zu entwickeln. Das Funktionsprinzip der serienreifen Sensoren basiert auf einer bioaktiven Substanz mit streng geheimer Rezeptur, deren schaumartige Grenzschicht unter einem Beschleunigungseinfluss ihre Schichtdicke variiert. Die Erfassung dieser beschleunigungsproportionalen Schichtdicke geschieht dann auf optischem Weg, entweder per angebrachter Skala oder mittels einem Lichtwellenleitersystem.

Etwas besonderes ist die ungewöhnlich niedrige Ansprechschwelle, bei der die schaumartige Grenzschicht gebildet wird: bereits bei Beschleunigungen von wenigen „g“ treten deutlich sichtbare Schichtdicken auf, die Funktionsfähigkeit des Sensors kann schon durch einfaches Schütteln des Sensorgehäuses überprüft werden (Anmerkung: 1g ~ 9,81 m/s²). Die Sensorengehäuse sind zumeist aus durchsichtigem Kunststoff hergestellt, werden für Spezialanwendungen in der Medizintechnik aber auch aus inertem Glas gefertigt.  

Verschiedene Baugrößen sind erhältlich, deren Nennbeschleunigungen wiederum sind hinsichtlich den Anforderungen ihrer jeweiligen bestimmungsgemäßen Anwendung optimiert. Für Luft- und Raumfahrtapplikationen, bei denen die größten Beschleunigungen auftreten, werden entsprechend voluminöse Sensoren bereit gehalten. Kleinere Sensorausführungen sind beispielsweise für die Automobil-Industrie optimiert. Darüber hinaus stehen noch Sensoren in MEMS-Design (Mikroelektromechanisches System) zur Anwendung in der Mikrotechnik zur Verfügung.  

Die bioaktive Substanz selbst ist für den Anwender unschädlich, selbst bei versehentlichem Verschlucken besteht keine Vergiftungsgefahr. Zur Herstellung der Substanz konnte ein international operierendes Unternehmen gewonnen werden, welches auch die weltweite Distribution der Beschleunigungssensoren sicher stellt. Somit ist gewährleistet, dass auch in den entlegensten Winkeln der Erde innerhalb kürzester Zeit ein Beschleunigungssensor aus dem Bickenbacher Entwicklungslabor zur Verfügung steht.

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