Sichere Offshore-Windkraftanlagen durch GTM-Kraftmesstechnik

Offshore-Windkraftanlage

Offshore-Windkraftanlage

Das Testzentrum Tragstrukturen in Hannover mit Grundbauversuchsgrube (links) und mehraxialem Spannfeld (rechts)

Das Testzentrum Tragstrukturen in Hannover mit Grundbauversuchsgrube (links) und mehraxialem Spannfeld (rechts)

Mehraxiales Spannfeld

Mehraxiales Spannfeld

GTM-Kraftaufnehmer Serie DR-F

GTM-Kraftaufnehmer Serie DR-F

Bei Offshore-Windkraftanlagen sind die sichere und wirtschaftliche Verankerung im Meeresboden sowie die zuverlässige Vorhersage der Lebensdauer eine große Herausforderung. Um durch realitätsnahe Versuchsbedingungen eine sichere, wirtschaftliche und beschleunigte Entwicklung der Tragwerke zu ermöglichen, wurde 2014 an der Leibniz Universität Hannover das Testzentrum Tragstrukturen Hannover (TTH) in Kooperation mit dem Fraunhofer IWES eröffnet. Das Testzentrum prüft mehraxiale Beanspruchungszustände an Tragwerken von Onshore- und Offshore-Windenergieanlagen.

Das in Europa einzigartige Testzentrum wird in Kooperation der Leibniz Universität Hannover mit dem Fraunhofer Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES in Hannover-Marienwerder betrieben und besteht im Wesentlichen aus der Prüfhalle mit einer Grundbauversuchsgrube und einem mehraxialen Spannfeld. mit denen die sichere Verankerung im Meeresboden getestet werden können.

Die Tests ermöglichen es, Schädigungsvorgänge an Tragstrukturen aus Stahl oder Beton frühzeitig zu erkennen. Das Ermüdungsverhalten der Strukturen unter den dynamischen Beanspruchungen aus Wellen und Wind werden im „Zeitraffer“ in nur drei bis vier Monaten geprüft. Das macht die Tests sehr wirtschaftlich und effektiv.

Zuverlässige Kraftmesstechnik

Im Testzentrum werden hohe Anforderungen an die Kraftmesstechnik gestellt. Die Kraftaufnehmer müssen dauerfest und langzeitstabil zuverlässige Kraftwerte liefern und dabei wegen der mehraxialen Belastungssituation unempfindlich auf Querkräfte und Biegemomente reagieren.

Voraussetzungen, die mit der Serie DR-F von GTM bis in den Meganewton-Bereich vorbildlich gelöst sind. Dem Testzentrum stehen jeweils mehrere Kraftaufnehmer dieser Baureihe im Nennlastbereich von 250 kN bis 2 MN zur Verfügung, um flexibel und schnell auf die jeweiligen Anforderungen der zu testenden Tragstrukturen reagieren zu können.

Die Kraftaufnehmer der Serie DR mit Zentralgewinde (1,25 kN bis 500 kN) und der Serie DR-F mit Zentralflansch (50 kN bis 2,5 MN) werden auf Grund der geringen Verformungen und Robustheit vor allem in der dynamischen Prüftechnik der Automobil- und Flugzeugindustrien eingesetzt. In der Standardausführung verfügen die Kraftaufnehmer über zwei unterschiedliche Beschleunigungssensoren zur Kompensation von Trägheitskräften, mit denen der Anwender volle Flexibilität genießt und auch für zukünftige Prüfaufgaben bestens vorbereitet ist.

Downloads:
Broschüre Serien DR und DR-F
Datenblatt Serie DR-F

Weiterführende Informationen:
Homepage des Testzentrums Tragstrukturen Hannover (TTH)
Kompensation von Trägheitskräften
Kompensation von Beschleunigungskräften jetzt auch im Meganewton-Bereich

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