Ältester Kalibrierstein der Welt gefunden

Ältester Kalibrierstein der Welt gefunden
Gefunden bei GTM in Bickenbach: Ältester Kalibrierstein der Welt
Gefunden bei GTM in Bickenbach: Ältester Kalibrierstein der Welt Gefunden bei GTM in Bickenbach: Ältester Kalibrierstein der Welt

Während der letzten Baumaßnahmen im GTM-Kalibrierlabor zur Fundamentierung einer neuen Mehrkomponenten-Bezugsnormalmesseinrichtung ist durch einen Glücksfall ein gut erhaltenes Fundstück aus früherer Zeit ans Tageslicht gekommen. Es handelt sich um den wohl ältesten Kalibrierstein der Welt, datiert auf das Jung-Neolithikum 3.500 bis 4.400 vor Christus. Die Datierung erfolgte durch Kohlenstoff-14-Analysen begleitend gefundener Knochenreste. Die Skelett-Rekonstruktion der Knochenreste ergab eine weitere Sensation: es handelt sich um die Überreste eines Kalibrosaurus mit ungewöhnlich stabilem Skelettaufbau.

Von besonderem gesellschaftlichen Interesse ist jedoch der nahezu vollständig erhaltene Kalibrierstein. Dieser lässt Rückschlüsse auf urzeitlich akkreditierte Kraft- und Drehmomentmessungen in offensichtlich derselben Region ziehen, an der heute das GTM-Kalibrierlaboratorium steht. Dieser unglaubliche und hochinteressante Fund ist eine metrologische Sensation und ermöglicht es der Fachwelt, auf die Anfänge der Kraftmesstechnik zu blicken. GTM ist stolz, der Welt diesen Teil der bislang unentdeckten Geschichte darlegen zu können. Alle Funde wurden sorgfältig freigelegt und direkt vor Ort durch erfahrene Archäologen in Obhut genommen.

Auch der neu entdeckte und nach GTM benannte Kalibrosaurus Geteëm gehört zu den außergewöhnlichsten Landlebewesen der Vorzeit. Aufgrund der Merkmale des Oberkiefers (Maxilla) handelte es sich um einen Fleischfresser, währenddessen der Unterkiefer (Mandibula) einen Pflanzenfresser ausweist - womit der Nachweis erbracht ist, dass es sich um einen wahrscheinlich domestizierten Allesfresser handelte. Der ungewöhnlich starke Körperbau deutet darauf hin, dass der Kalibrosaurus Geteëm als Lastenträger eingesetzt wurde. Durch die unmittelbare Nähe zu dem Kalibrierstein wird vermutet, dass der Kalibrosaurus unglücklich verendete, als er mit der Auslieferung des Kalibriersteins betraut war.

Diese unglaublichen Entdeckungen begeistern nun Wissenschaftler aller Fachrichtungen in der ganzen Welt. Die Verantwortlichen bei GTM weisen vorsorglich darauf hin, dass Führungen durch das GTM-Laboratorium mit Sichtung der Fundstücke aus verständlichen Gründen nur nach Voranmeldung möglich sind.

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